Was ist passiert

Das Grün sprießt, die Blumen blühen, Vögel zwitschern und Insekten schwirren durch die Luft. Der Frühling ist da, jetzt heißt es: Hände weg vom Rasenmäher! Das Bezirksamt ruft dazu auf, bei der Aktion „Mähfreier Mai“ mitzumachen. Besonders im eigenen (Klein-)Garten lässt sich das gut umsetzen. Rasenflächen werden im Mai selten oder, wenn möglich, sogar gar nicht gemäht. So bleiben Lebensräume für Tiere erhalten und Pflanzen können blühen. Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer können so durch gelassenes Nichtstun die Artenvielfalt direkt vor der eigenen Haustür fördern.

Selten gemähte Flächen entwickeln sich schnell zu artenreichen Lebensräumen. Blühende Wildpflanzen wie Schafgarbe, Gänseblümchen oder Löwenzahn bieten Nahrung für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten, die wiederum auch Vögeln zugutekommen. Wer es umsetzen kann und möchte, lässt der Natur nicht nur bis Ende Mai, sondern auch etwas länger freien Lauf. Wem das alles zu wild ist: Kleine Bereiche mit stehen gelassenen Pflanzen oder „naturnahe Ecken“ helfen der Natur schon sehr und leisten einen wertvollen Beitrag zur Förderung der biologischen Vielfalt. Für ein gepflegtes Erscheinungsbild kann zum Beispiel an Wege angrenzender Rasen kurzgehalten werden, während andere Flächen bewusst wachsen dürfen.

Auch das Straßen- und Grünflächenamt mäht wie jedes Jahr bestimmte Grünflächen erst wieder ab Juni und fördert so die Artenvielfalt im Stadtgrün. Die extensive Rasenpflege – also das Gegenteil von intensiver – ist eine naturnahe Pflegemaßnahme und wird als Staffelmahd mittlerweile auf 25 ausgewählten Grünflächen im Bezirk angewendet, zum Beispiel in den Grünanlagen an der Alexander-Meißner-Straße in Bohnsdorf, an der Spindlersfelder Straße/ Glienicker Straße in der Köllnischen Vorstadt, am Braunellensteig/ Hornkleepfad in Altglienicke und im Volkspark Köpenick.

Bei der gestaffelten Mahd wird nicht alles auf einmal gemäht, sondern streifenweise und zeitversetzt. Mehr Informationen zur extensiven Mahd im öffentlichen Raum sind auf der

Wo

Die Meldung ist Treptow-Köpenick zugeordnet.

Einordnung

Webseite des Straßen- und Grünflächenamts

Dr. Claudia Leistner, Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Straßen, Grünflächen und Umwelt

: „Jeder nicht gemähte Quadratmeter ist ein Gewinn für die Artenvielfalt. Wer im eigenen Garten beginnt, leistet einen wichtigen Beitrag für den Artenschutz und die biologische Vielfalt – weniger Gartenarbeit, mehr Raum für Natur.“

Update

Veröffentlicht: 29.04.2026, 10:52.

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