Was ist passiert
Vier Orte, drei Jahre, ein Netzwerk: Mit „Gropius’ Kulturinseln“ aktiviert das Bezirksamt Neukölln von 2026 bis 2028 vier zentrale öffentliche Plätze in der Gropiusstadt durch künstlerische Interventionen: Am Lipschitzplatz, am Wildmeisterdamm, am Pavillonplatz im Grünzug und am Apfelsinenplatz entstehen Formate, die Kunst und Kultur unmittelbar in den Alltag der Nachbarschaft bringen.
Die vier Orte bilden ein Inselarchipel mitten in der Gropiusstadt. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter; alle laden zum Eintauchen, Abtauchen und Entdecken ein.Der öffentliche Raum wird dabei zum ästhetischen Begegnungsort. Kunst schmückt hier nicht nur, sondern will irritieren, inspirieren und aktivieren, die Prozesse aktiv mitzugestalten.
Lipschitzplatz – Kunstwettbewerb im Herzen der Gropiusstadt
Über ein Kunstwettbewerbsverfahren wird am Lipschitzplatz, dem zentralen Platz der Gropiusstadt, eine Kulturinsel entwickelt. Fünf eingeladene künstlerische Positionen entwickeln ortsspezifische Entwürfe für einen Ort, der zum Verweilen, Begegnen und Mitgestalten einlädt – prozesshaft und gemeinsam mit der Nachbarschaft.
Wo
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Einordnung
Pavillonplatz – Teestube im Grünzug
Die Künstlerinnen Nuray Demir und Pia Lanzinger erforschen den Pavillonplatz als sozialen Resonanzraum mit einer temporären Teestube als künstlerischem Setting. Bei einem Glas Tee laden sie Anwohner:innen zum Gespräch ein, um gemeinsam zu erkunden, was eine Nachbarschaft zusammenhält. Die Teestube startet im Juni und ist den ganzen Sommer über
präsent. Den Abschluss bildet im September ein großes gemeinschaftliches Picknick.
Update
Veröffentlicht: 24.04.2026, 14:57.
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