Was ist passiert

Die Wanderausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ präsentiert die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand von

Montag, 4. Mai, bis Freitag, 29. Mai 2026

, in der Rathausgalerie im Rathaus Charlottenburg.

Der Widerstand von Frauen gegen die nationalsozialistische Diktatur war vielfältig, risikoreich und mutig. Dennoch fand er in der deutschen Öffentlichkeit nach 1945 lange Zeit nur unzureichend Beachtung. Die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand hat dieses Thema erforscht und die Ergebnisse in einer Wanderausstellung aufbereitet, die nun im Rathaus Charlottenburg Station macht.

Wo

Die Meldung ist Charlottenburg-Wilmersdorf zugeordnet.

Einordnung

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen 32 Lebensbilder von Widerstandskämpferinnen. Sie verdeutlichen die soziale Breite und weltanschauliche Vielfalt des Widerstands gegen das NS-Regime. Während einige Frauen bereits in der Weimarer Republik vor dem Nationalsozialismus warnten, schlossen sich andere nach 1933 oder während des Zweiten Weltkriegs dem Widerstand an. Zugleich zeigen die Biografien eindrücklich, mit welcher Härte das NS-Regime gegen die Widerstandskämpferinnen vorging.

Im Rahmen des Projekts „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ recherchierte ein Team von Wissenschaftlerinnen über vier Jahren hinweg die Biografien mehrerer Tausend Frauen, die im Deutschen Reich oder im Exil Widerstand leisteten. Die ausstellungsbegleitende Website

stellt eine Vielzahl dieser Frauen vor.

Update

Veröffentlicht: 28.04.2026, 16:27.

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